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Offene Hightech-Werkstatt
Oberfranken

Granulat-Extruder

posted by: Elias
Erstellt: 17 Januar 2015
Zugriffe: 5944

Bewertung: 5 / 5

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Status:
Entwickung
 
Projektkosten:
20,00-25,00 €
 
Kontakt:
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  Team:
Elias
 
Finanzierung:
privat
 
Zeitraum:
ca. 1 Monat
 
Projektsponsoren:
keine

 

 

 

 

 

Da das Filament für 3D-Drucker teuer ist, plane ich den 3D-Druck direkt von PLA-Granulat, also nicht über den Umweg per Kunststoffdraht. Auch werde ich testen, ob man damit z. B. Zucker drucken kann.

 

 

Auf die Idee hat mich der Blogbeitrag von RichRap gebracht. Nur konnte er mit seinem Desing kein PLA-Granulat in Perlenform verarbeiten, da er einen 6 mm Schlangenbohrer verwendet hat. Auch störte mich, dass er ein J-Head-Hotend benutzt, welcher zum Großteil aus Kunststoff besteht, deshalb kann man keine hohen Temperaturen erreichen und sein Aufbau war nicht mit unseren Drucker kompatibel.

Ich machte ein komplettes Redesing unter verwendung eines 10 mm Schlangenbohrers. Mein Hotend fertige ich aus einem Block Aluminium (20 mm). Ich habe es so konstruiert, dass man es mit einer Bohrmaschine und einer Säge herstellen kann. Außerdem setze ich ein Axialkugellager ein, damit man auch etwas druck aufbauen kann ohne dass sich dieser auf das Zahnrad überträgt. Angetrieben wird der Bohrer mit einem Nema 17 Schrittmotor und das Hotend wird mit zwei Heizpatronen beheizt, damit man den Aluminiumblock schnell auf Betriebstemperatur bekommt und auch hohe Temperaturen z. B. für ABS/PC oder PEEK erreichen kann. Die restlichen Bauteile drucke ich mit einem Ultimaker 2. Für erste Versuche werde ich den Extruder an einen Fabbster for Maker montieren.

Für die Konstruktion verwendete ich Solid Edge ST6 und dies ist dass Ergenis:

Pellet Extruder by elso on Sketchfab

 

Nachdem der Drucker 16 Std. gearbeitet hat hielt ich die ersten Teile in der Hand.

 

Update (17.01.2015):

Heute habe ich angefangen das Hotend zu fertigen. Optisch ist es nicht das schönste geworden, das sollte die Funktion jedoch nicht beeinträchtigen.

Update (24.1.2015):

Nun ist der Aufbau fast fertig. Es fehlt noch der Antrieb und die Heizpatronen, dann kann ich die ersten Tests starten.

Damit das Axiallager seine Aufgabe erfüllen kann habe ich ein Stück Schweißdraht als Bolzen im Bohrer fixiert.

Das Axiallager habe ich in den Kunststoff gepresst, sodass es nicht mehr herausfallen kann.

Das Radiallager wird mithilfe der Kunststoffplatte fixiert.